SPD-Ortsverein Lübeck-Kücknitz

500 Betreuungsplätze in der Kindertagespflege in Gefahr

Aktuelles

MEDIENINFORMATION
Die Landesregierung gefährdet mit dem aktuellen Stand der KiTa-
Reform 500 Betreuungsplätze in der Lübecker Kinder-Tagespflege

Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und Mitglied im Ausschuss für Bildung und Soziales des Städteverbandes, Jörn Puhle, erklärt zur aktuellen Diskussion um die landesweite KiTa Reform, hier mit dem Schwerpunkt der Tagespflege:
Die Landesregierung plant seit längerer Zeit eine KiTa-Reform und endlich liegen die ersten Eckpunkte auf dem Tisch. Im Ausschuss „Bildung & Soziales“ des Städteverbandes und im Sozialausschuss des Landtages wurden die Eckwerte in diesem Monat vorgestellt. Viele Punkte sind aber noch deutlich unzureichend ausgestaltet und insbesondere für die Hansestadt Lübeck scheint sich die Reform nach aktuellem Kenntnisstand nicht nur positiv auszuwirken. Die Entlastung der Kommunen ist kaum spürbar, die Auswirkungen für den neuen
Konsolidierungsfonds zwischen Land und Kommunen scheinen absolut unklar, höhere Elternbeiträge drohen, etc..
„Bei der Vielzahl der offenen Fragen bin ich sowohl den städtischen Mitarbeiter*innen, die in den
Arbeitskreisen sitzen, aber auch unserem Bürgermeister Jan Lindenau sowie dem Städteverband dankbar, dass sie den Finger immer wieder in die offenen Wunden legen und dies auch deutlich formulieren. Das Land hat sich mit dem Vorhaben deutlich verhoben und kann erst jetzt, dank des Gute-KiTa Gesetzes auf Bundesebene, in die weitere Umsetzung gehen. So ist beispielsweise eine Verbesserung der Fachkraftquote inhaltlich richtig, vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels aber reines Blendwerk. Von einem deutlichen Anstieg der Ausbildungsplätze ist indes nicht die Rede“, so Jörn Puhle.
Zu den Zusammenschlüssen der Tagespflege, hier schließen sich 2 Tagespflegepersonen in einer Räumlichkeit zusammen und betreuen gemeinsam bis zu 10 Kinder, heißt es im vorliegenden Eckpunktepapier der Landesregierung: „Auch wird gesetzlich normiert, dass zwei Tagespflegepersonen nebeneinander tätig sein dürfen, wenn gemeinsame Neben- und Funktionsräume nicht gemeinsam genutzt werden.“ Hierzu Jörn Puhle abschließend. „In Lübeck werden derzeit ca. 700 Kinder in Zusammenschlüssen der Tagespflege betreut. Mit der vorliegenden Formulierung im Eckpunktepapier werden ca. 500 Betreuungsplätze sowie Arbeitsplätze im zweistelligen Bereich in der Kinder Tagespflege bedroht. Das kann nicht sein und ich fordere das Land auf, an dieser Stelle klar zu formulieren und die gemeinsame Nutzung von Funktionsräumen beispielsweise zum Spielen und Kochen zuzulassen.“

 
 

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letzte Aktualisierung

16. Oktober 2019

 

Vorsitzende

1. Vors. - Jörn Puhle
Stellv. Vors. - Ulrike Siebdrat

 

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