SPD-Ortsverein Lübeck-Kücknitz

Hafenentwicklungsplan

Pressemitteilungen

MEDIENINFORMATION
Im Juni 2019 fand in Travemünde ein Workshop zum Thema Travemünde Übermorgen statt. Es
wurden auch Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit dem Thema Wirtschaft und Hafen beschäftigten.
Ergebnisse sind u.a.: Er muss erhalten und gefördert werden, es wird eine umweltfreundliche
Weiterentwicklung des Hafens unter Berücksichtigung der Belange der Anwohner thematisiert,
ebenso Reduzierung von Lärm- und Schadstoffimmissionen. Eine bessere Verknüpfung von
Wirtschaft und Ökologie werden diskutiert.
Im August 2019 startete die Erarbeitung des Hafenentwicklungsplans unter Beteiligung der
Hafenwirtschaft, Bürger:innen hafennaher Stadtteile, hafennahen Unternehmern:innen und
Vertreter:innen von Umweltverbänden. Als Grundlage der Arbeit dienten sieben Fachgutachten zum Hafen und der Prozess wurde von den jeweiligen Experten begleitet. Umwelt- und Naturfaktoren wurden ebenso betrachtet wie die ökonomischen Aspekte. Die Anwohner:innen und deren Belange wurden in den Dialog mit einbezogen. Insgesamt hat ein breit angelegter und sehr gelungener Beteiligungsprozess zur Hafenentwicklung stattgefunden.
Sabine Haltern (Vorsitzende SPD-Ortsverein Travemünde): „Der vorliegende Hafenentwicklungsplan als Ergebnis dieser Arbeit ist kein starres Konstrukt, welches mit dem heutigen Tag beschlossen ist und dann abgearbeitet wird. Er muss ständig überprüft und gegebenenfalls muss nachjustiert werden. Auf sich verändernde ökologische wie wirtschaftliche Einflüsse oder Bedingungen muss reagiert werden. Das ist ein zwingendes „Muss“.
Puhle und Haltern weiter: „Das ein Hafen bezogen auf Umschlag und Umsatzeinbrüche wie jeder
andere Wirtschaftsbetrieb Schwankungen unterliegt, liegt in der Natur der Sache. Der Port of Lübeck hat gute Standbeine. Diese gilt es zu stärken. Unter anderem sind da die Intermodal-Verkehre. Hier steuern wir inzwischen Destinationen in acht europäische Länder an. Ein ökologische und zukunftsweisendes Transportverfahren bringt die Waren auf die Schiene und mindert die Anzahl von LKW-Transporten. Der Hafen ist ein TEN-T Kernnetzhafen. Er ist ein Hafen auf dem Korridor zwischen Südeuropa und Skandinavien. Ein anderes starkes Standbein sind die Roll-on/Roll-off-Verkehre.
„Die Hafenwirtschaft war schon immer ein starkes Standbein unserer Hansestadt. Die Entwicklung muss aber auch weiterhin unter Abwägung alle Beteiligten erfolgen, so auch bei dem neuen Projekt Lehmann 1+ in Siems/Dänischburg. Die Corona-Pandemie schlägt nun zu und trifft auch unseren Hafen empfindlich und das mitten in der Sanierungsphase. Aktuell sind Umschlageinbrüche zu verzeichnen. Diese Krise war aber nicht vorauszusehen und trifft die Wirtschaft in Deutschland insgesamt. Jetzt können zwei Meinungen vertreten werden: Aufgeben oder Ärmel hochkrempeln und unseren Hafen durch diese Krise wieder in ruhiges Fahrwasser steuern, ihn wettbewerbsfähig gestalten und seine Standbeine weiter stärken. Die SPD hat stets die Ärmel hochgekrempelt“ , ergänzt Jörn Puhle (Vorsitzender SPD-Ortsverein Kücknitz, Kreisvorsitzender SPD Lübeck).
Peter Petereit (SPD-Fraktionsvorsitzender ergänzt): „Wie die Ortsvereine steht die SPD-Fraktion weiterhin für eine Hafenentwicklung im Einklang mit Natur und Bevölkerung. Ebenso für die Sicherung der insgesamt rund 6.000 Arbeitsplätze die mit dem Hafen verbunden sind. Lübeck ist eine Hafenstadt und dieses Selbstverständnis muss unter einer Dachmarke weiter gestärkt werden. Der Hafenentwicklungsplan ist hier ein wichtiger Meilenstein. Wir als SPD werden die weitere Hafenentwicklung intensiv begleiten.“

 
 

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letzte Aktualisierung

7. August 2020

 

Vorsitzende

1. Vors. - Jörn Puhle
Stellv. Vors. - Ulrike Siebdrat

 

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WebsoziInfo - News

04.08.2020 06:22 Kindergesundheit stärken
Überall in Deutschland sind Kinderkliniken von der Schließung bedroht, weil sie sich nicht „rechnen“, vor allem im ländlichen Raum. Die SPD will die Kinderkliniken retten und stärken. Das Ziel: Kinder- und Jugendliche sollen überall medizinisch gut versorgt werden – egal, wo sie wohnen. Viele Kinder- und Jugendstationen kämpfen vor allem auf dem Land ums Überleben.

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