SPD-Ortsverein Lübeck-Kücknitz

SPD-Kandidaten stellen Konzept für Kücknitz vor

Kommunalpolitik


Foto: SPD

„Gemeinsam für Kücknitz" ist das Motto der drei SPD-Kandidaten Jörn Puhle, Ulrike Siebdrat und Kai Bojens, die in Kücknitz leben und auch für Kücknitz in die Bürgerschaft eingezogen sind. Dabei bedeutet für die Kandidaten „Gemeinsam für Kücknitz" auch, dass die Zukunft des Stadtteils nur zusammen mit den Menschen gestaltet werden kann, die hier leben.

Die weitere Mitteilung im Wortlaut:

(") Lübeck ist deutlich mehr als nur die Innenstadt und Travemünde – für die drei Kandidaten als auch für die Lübecker SPD ist klar, dass die Entwicklung der einzelnen Stadtteile in Zukunft eine wesentlich stärkere Rolle als heute spielen muss. Dabei muss man Kücknitz aber differenziert betrachten und nicht nur als Problemstadtteil abstempeln, wie einige es leider immer wieder tun.

„Kücknitz ist besser als sein Ruf. Gemeinsam mit den Vereinen, Verbänden, Kirchen und Interessengemeinschaften wollen wir die Probleme des Stadtteils aufgreifen, aber auch für eine bessere Darstellung des Stadtteils sorgen. Probleme sind aus unserer Sicht unter anderem die Schulentwicklung, der ÖPNV und die soziale Situation des Stadtteils. Beim Herrentunnel werden wir uns weiterhin, gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Die Maut muss weg", für die Abschaffung der Maut einsetzen", so Kai Bojens zu dem was die SPD in Kücknitz als Themen aufgreifen will.

Ebenfalls ein aktuelles Thema ist die Schulentwicklung in Kücknitz, die hier wie in keinem andere Stadtteil Auswirkungen zeigt. Dabei sind zwei Dinge wichtig, über die sich alle drei Kandidaten einig sind: Für sie zählt erstens der Eltern- und Schulwille und zweitens wollen sie sicherstellen, dass das Abitur langfristig in Kücknitz gemacht werden kann. Dabei sehen die Kandidaten allerdings einige Probleme, die noch geklärt werden müssen.

Jörn Puhle dazu: „Das neue Schulgesetz schreibt erstmalig Mindestgrößen als absolute Untergrenzen für Schulen vor. Für Gymnasien liegt diese Zahl bei 300 in der Sekundarstufe 1, die die Klassen 5 bis 10 umfasst. Das Trave Gymnasium unterschreitet diese Zahl bereits im laufenden Schuljahr, wenn auch knapp. Laut Schulstatistik der Hansestadt Lübeck wird der große Bruch zum Schuljahr 2013/14 kommen, wenn nur noch etwa 242 Schüler in der Sekundarstufe 1 angemeldet sein werden. Dies bedeutet, dass das Gymnasium nur mit einer Ausnahmegenehmigung durch das Kultusministerium in Kiel existieren kann. Die CDU gefährdet mit ihrem Beschluss, die Trave Realschule in eine Regionalschule umzuwandeln, mittelfristig das Abitur nördlich der Trave. Bei einer Gemeinschaftsschule ist eine gymnasiale Oberstufe möglich bei einer Regionalschule nicht. Für uns zählen zudem der Elternwille und die Beschlüsse der Schulkonferenz. Dies bedeutet für das Traveschulzentrum: Das Gymnasium bleibt solange eigenständig, wie das Land diese Ausnahmesituation genehmigt. Die Trave Realschule wird Gemeinschaftsschule."

Ebenfalls Entwicklungsbedarf sehen die drei Kandidaten im Bereich des ÖPNV. So wollen die drei Kandidaten, dass endlich die Endhaltestelle Roter Hahn an den Bahnhaltepunkt verlegt wird. Ebenso wollen die drei sich für Pendlerparkplätze einsetzen und sicherstellen, dass zum einen die Tarifgemeinschaft der Bahn mit dem Stadtverkehr erhalten bleibt und zum anderen mehr durchgehende Verbindungen nach Hamburg geschaffen werden.

Der Stadtteil Kücknitz hat aber noch weit mehr Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Eine große Chance im Stadtteil ist für die drei Kandidaten die Entwicklung der (Hafen-) Wirtschaft. Diese wollen sie, unter Berücksichtigung der Anwohnerinteressen, in ihrer weiteren Entwicklung fördern. Ganz wichtig ist hierbei das Projekt „New Hansa" (die landseitige Stromversorgung der Schiffe, sodass diese ihre Maschinen ausstellen können). Chancen sehen die drei aber ebenso in dem Ausbau der touristischen Nutzung der vielen Naherholungsgebiete (z.B.: Dummersdorfer Ufer, Waldhusener Forst). Hierbei spielen der Ausbau von Wander-, Rad- und Reitwegen, sowie die Forderung des Gemeinnützigen Vereins nach der Borndiekbrücke am Skandinavienkai eine Rolle.

Ulrike Siebdrat: „Chancen bedeuten für uns aber mehr als das – es bedeutet ebenso ein kostenloses Mittagsessen in Kindergärten und Ganztagesschulen, sowie die Absicherung von bestehenden Schulnetzwerken wie etwa die Zusammenarbeit von Schulen, Jugendarbeit, Jugendhilfe und Vereinen! Des Weiteren verstehen wir darunter auch die Schaffung eines generationengerechten Stadtteils, in dem es zum Beispiel bezahlbaren Wohnraum für Jung und Alt gibt und die Infrastruktur sowohl Fachärzte als auch Spielplätze vorhält."

Dass das alles bezahlt werde muss, ist auch den drei Kandidaten ebenso bewusst wie die prekäre Haushaltslage der Stadt. Dabei wollen die drei bei der Haushaltskonsolidierung bewusst Prioritäten setzen. „Wir wollen lieber bei den Schattenhaushalten der stadteigenen Gesellschaften sparen und Marketingzuschüsse wie etwa für den Flughafen infrage stellen. Im Gegensatz zu anderen Mitbewerbern bauen wir aber keine finanziellen Luftschlösser, sondern wir sind uns bewusst, dass ein sparsamer Umgang mit Steuergeldern selbstverständlich ist", so Jörn Puhle abschließend. (")


Mit freundlicher Genehmigung von HL-Live


 
 

Die SPD Kücknitz-Travemünde ist jetzt auch bei Facebook vertreten!

 

letzte Aktualisierung

10. Dezember 2019

 

Vorsitzende

1. Vors. - Jörn Puhle
Stellv. Vors. - Ulrike Siebdrat

 

Zähler

Besucher:307495
Heute:16
Online:1
 

WebsoziInfo - News

08.12.2019 20:16 Beschlüsse und Anträge des Bundesparteitages
weiterlesen auf https://indieneuezeit.spd.de/beschluesse/

Ein Service von websozis.info